Stand: 15. Oktober 2026
§ 1 Geltungsbereich und Anbieter
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge über Fortbildungen auf www.fachkurs-pflege.de.
Anbieter und Vertragspartner ist:
Marcel Friedrich
Blumenstr. 8
47626 Kevelaer
Telefon: 01523 – 454 80 90
E-Mail: info@fachkurs-pflege.de
Die AGB gelten für Verbraucher und für Unternehmer. Verbraucher ist jede natürliche Person, die den Vertrag überwiegend zu privaten Zwecken schließt (§ 13 BGB). Unternehmer ist jede Person oder Einrichtung, die den Vertrag in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit schließt (§ 14 BGB). Regelungen, die nur für Verbraucher oder nur für Unternehmer gelten, sind als solche gekennzeichnet.
Abweichende Bedingungen der Kundin oder des Kunden gelten nur, wenn der Anbieter ihnen schriftlich zustimmt.
§ 2 Angebot
Der Anbieter bietet zwei Arten von Fortbildungen an:
- Online-Fortbildungen zum Selbstlernen. Die Inhalte (zum Beispiel Videos, Texte und Lernkontrollen) stehen im Benutzerkonto zur Verfügung. Die Bearbeitung erfolgt zeitlich frei.
- Live-Online-Veranstaltungen. Die Veranstaltung findet zu einem festen Termin in einem Online-Konferenzraum statt. Termin, Dauer und technische Voraussetzungen stehen auf der jeweiligen Kursseite.
Umfang, Inhalte, Unterrichtseinheiten und Preis jeder Fortbildung stehen auf der jeweiligen Kursseite. Eine Unterrichtseinheit (UE) umfasst 45 Minuten.
§ 3 Benutzerkonto
Für die Teilnahme ist ein Benutzerkonto erforderlich. Die Angaben bei der Registrierung müssen vollständig und richtig sein. Vor- und Nachname erscheinen auf der Teilnahmebescheinigung.
Die Zugangsdaten sind vertraulich zu behandeln. Ein Benutzerkonto gilt für eine Person. Die Weitergabe des Zugangs an andere Personen ist nicht erlaubt.
§ 4 Vertragsschluss
Die Darstellung der Fortbildungen auf der Website ist noch kein bindendes Angebot. Der Ablauf der Buchung ist wie folgt:
- Sie legen eine Fortbildung in den Warenkorb.
- Sie geben auf der Seite „Kasse“ Ihre Rechnungsangaben ein und wählen eine Zahlungsart.
- Vor dem Absenden sehen Sie alle Angaben und den Gesamtpreis. Eingabefehler können Sie bis dahin in den Formularfeldern korrigieren.
- Mit der Schaltfläche „Zahlungspflichtig bestellen“ geben Sie ein verbindliches Angebot ab.
- Der Vertrag kommt zustande, wenn der Anbieter die Bestellung annimmt. Die Annahme erfolgt durch die Freischaltung der Fortbildung oder durch eine Bestellbestätigung per E-Mail. Maßgeblich ist der frühere Zeitpunkt.
Die Vertragssprache ist Deutsch. Der Anbieter speichert den Vertragstext. Die Bestelldaten sind im Benutzerkonto unter „Bestellungen“ einsehbar. Die AGB sind jederzeit auf dieser Seite abrufbar.
§ 5 Buchung durch Einrichtungen und Zugangscodes
Einrichtungen können Fortbildungen für ihre Beschäftigten buchen. Die Einrichtung ist dann Vertragspartner und Rechnungsempfänger. Die Teilnehmenden sind nicht Vertragspartner.
Die Einrichtung erhält Zugangscodes. Jeder Code schaltet eine Fortbildung für eine Person frei. Ein Code kann nur einmal eingelöst werden. Die Teilnehmenden lösen den Code in ihrem eigenen Benutzerkonto ein. Die Gültigkeitsdauer eines Codes wird bei der Buchung mitgeteilt. Die Zugangsdauer von 3 Monaten beginnt mit dem Kursbeginn nach § 7.
Die Bedingungen für Einrichtungen (Anzahl, Preis, Zahlung und Laufzeit) werden im Angebot festgelegt. Die Anfrage erfolgt über die Seite Für Einrichtungen.
§ 6 Preise und Zahlung
Alle Preise sind Endpreise. Sie enthalten die gesetzliche Umsatzsteuer von derzeit 19 Prozent. Versandkosten fallen nicht an.
Die verfügbaren Zahlungsarten werden im Bestellvorgang angezeigt. Der Preis ist mit Vertragsschluss fällig. Bei Buchungen durch Einrichtungen auf Rechnung gilt das im Angebot genannte Zahlungsziel.
Der Anbieter stellt eine Rechnung aus. Die Rechnung wird elektronisch übermittelt.
§ 7 Zugang zu Online-Fortbildungen
Die Online-Fortbildung wird nach Eingang der Zahlung im Benutzerkonto freigeschaltet. Bei Zugangscodes erfolgt die Freischaltung mit der Einlösung.
Der Zugang besteht für 3 Monate ab Kursbeginn. Kursbeginn ist das erste Öffnen einer Lektion oder Lernkontrolle. Danach endet der Zugang zu den Inhalten. Der Kursbeginn muss spätestens 12 Monate nach der Freischaltung erfolgen. Andernfalls endet der Zugang zu diesem Zeitpunkt. Bereits ausgestellte Teilnahmebescheinigungen bleiben danach abrufbar und prüfbar.
Der Anbieter darf Inhalte aktualisieren, wenn dies fachlich erforderlich ist, zum Beispiel wegen geänderter Gesetze, Expertenstandards oder Richtlinien. Umfang und Lernziel der Fortbildung bleiben dabei erhalten.
§ 8 Live-Online-Veranstaltungen
Die Zugangsdaten zum Online-Konferenzraum erhalten Sie rechtzeitig vor dem Termin per E-Mail oder im Benutzerkonto.
Für die Teilnahme sind ein Endgerät mit Internetverbindung, Lautsprecher oder Kopfhörer und in der Regel ein Mikrofon erforderlich. Für die Teilnahmebescheinigung kann eine Anwesenheitskontrolle erfolgen.
Der Anbieter kann eine Veranstaltung absagen, wenn die auf der Kursseite genannte Mindestzahl an Teilnehmenden nicht erreicht wird oder der Referent erkrankt. Der Anbieter informiert dann unverzüglich. Bereits gezahlte Beträge werden erstattet, wenn kein Ersatztermin vereinbart wird.
Die Teilnahme kann auf eine andere Person übertragen werden. Die Übertragung ist vor Beginn per E-Mail mitzuteilen.
§ 9 Teilnahmebescheinigung
Nach Abschluss einer Fortbildung steht eine Teilnahmebescheinigung zur Verfügung. Voraussetzung ist die Bearbeitung aller Lektionen und das Bestehen der Lernkontrolle, soweit die Kursseite eine Lernkontrolle vorsieht. Bei Live-Online-Veranstaltungen ist die Teilnahme über die gesamte Dauer Voraussetzung.
Die Bescheinigung nennt Thema, Umfang in Unterrichtseinheiten und Datum. Ihre Echtheit kann über die Seite Zertifikat prüfen geprüft werden.
Ob eine Fortbildung für eine bestimmte Pflicht anerkannt wird, entscheidet die jeweils zuständige Stelle oder der Arbeitgeber. Beispiele sind Fortbildungspflichten für Praxisanleitende oder Betreuungskräfte. Hinweise zur Anerkennung stehen auf der jeweiligen Kursseite. Eine Anerkennung wird nicht zugesichert, soweit sie dort nicht ausdrücklich zugesagt ist.
§ 10 Nutzungsrechte
Die Inhalte sind urheberrechtlich geschützt. Sie erhalten ein einfaches, nicht übertragbares Recht, die Inhalte für die eigene Fortbildung zu nutzen. Herunterladbare Arbeitsmaterialien dürfen Sie für die eigene Arbeit verwenden.
Nicht erlaubt sind insbesondere das Aufzeichnen, Vervielfältigen, Veröffentlichen und Weitergeben der Inhalte. Auch die Nutzung für eigene Schulungen ist ohne Zustimmung nicht erlaubt.
Bei Verstoß kann der Anbieter den Zugang sperren. Weitere Ansprüche bleiben unberührt.
§ 11 Verfügbarkeit
Der Anbieter bemüht sich um eine ständige Erreichbarkeit der Plattform. Kurze Unterbrechungen für Wartung oder durch technische Störungen außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters sind möglich.
§ 12 Widerrufsrecht
Verbraucher haben ein gesetzliches Widerrufsrecht. Einzelheiten stehen in der Widerrufsbelehrung. Den Widerruf können Sie auch online über die Seite Vertrag widerrufen erklären.
Bei Unternehmern (zum Beispiel Einrichtungen) besteht kein gesetzliches Widerrufsrecht.
§ 13 Haftung
Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Er haftet ebenfalls unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit und nach dem Produkthaftungsgesetz.
Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht. Wesentlich ist eine Pflicht, deren Erfüllung die Durchführung des Vertrags erst ermöglicht und auf deren Einhaltung Sie regelmäßig vertrauen dürfen. Die Haftung ist dann auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
Die Fortbildungen vermitteln fachliches Wissen. Sie ersetzen keine Prüfung des Einzelfalls und keine Rechtsberatung. Die Verantwortung für die Umsetzung in der eigenen Praxis liegt bei den Teilnehmenden und ihren Einrichtungen.
§ 14 Streitbeilegung
Der Anbieter ist nicht verpflichtet und nicht bereit, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
§ 15 Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit dadurch nicht zwingende Schutzvorschriften des Staates entzogen werden, in dem sie ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben.
Ist die Kundin oder der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist der Gerichtsstand der Sitz des Anbieters.
Ist eine Bestimmung dieser AGB unwirksam, bleiben die übrigen Bestimmungen wirksam.